Das Wandern ist des Pfadis Lust

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Als Anna und Streusel uns in unserer letzten Gruppenstunde vor den Sommerferien mit einem Wanderwochenende überraschten waren wir alle begeistert; sofort wurden schon eifrig Pläne geschmiedet.
Am 26.08.05 starteten wir um 15 Uhr schwer bepackt vom Wittener Hauptbahnhof aus; unser Ziel: Koblenz. Um 18.30 Uhr kamen wir dann in Koblenz an. Nach drei Minuten Fußmarsch erreichten wir unser Quartier, welches sich als recht groß erwies. Nach drei Pfund Spaghetti mit Tomatensoße machten wir Koblenz unsicher. Wir begegneten Koblenzer-Schotten, die samt Kilt Dudelsack spielten und spazierten — noch fit wie Turnschuhe — zum Deutschen Eck. Danach ging es weiter in die Altstadt, wo wir ein uriges Café entdeckten und uns glatt eine Cola gönnten. Auf dem Rückweg fiel auch schon mal ein Mülleimer um, oder Bankräuber wurden von der grün-weißen Partyfraktion dingfest gemacht. Im Gemeindehaus angekommen war schon bald Schicht im Schacht, denn alle sanken erschöpft in ihre Schlafsäcke.
Am nächsten morgen besuchten wir nach dem Frühstück zunächst die Messe und machten uns dann, mit noch viel Energie und Motivation auf den Weg. Anfangs waren wir uns noch ziemlich sicher, dass uns die angeblichen 17km nicht umhauen können. Doch schon nach dem ersten Berg zweifelten wir daran. Aber was haut schon einen Pfadfinder um?! Nach 2 kürzeren Pausen an Aussichtspunkten legten wir um 13.30 Uhr eine Mittagspause mit Salami, Butterbroten und Gemüsesuppe ein. Mit neuer Kraft ging es weiter! Doch auch die schwand langsam und irgendwie wurde der Weg — nicht nur in unserer Vorstellung — immer länger und die Sehnsucht nach einer Toilette immer größer. Doch die Rettung, eine Toilette und die Seilbahn, welche uns Tal abwärts nach Boppard bringen sollte, nahte. Unten angekommen stellten wir schnell fest, dass wir rund 30km zurückgelegt hatten und genau so fühlten wir uns auch. Zunächst teilten wir uns auf. Die eine Gruppe suchte unsere 2. Unterkunft, die andere einen Supermarkt auf. Leider erwies sich diese Unterkunft als nicht so komfortabel. Dort mussten wir in einem von außen sehr toll aussehendem Kloster mit dem Keller Vorlieb nehmen. Anstatt Lichtschalter fanden wir hier Bewegungsmelder vor. Also hieß es bloß nicht bewegen im Schlaf. „Doch wozu gibt es Klopapier?“, dachte sich Streusel, und so konnten auch wir gut schlafen.
Am nächsten Morgen waren wir uns einig: „Wir sind genug gewandert!!!“, frühstückten zuerst bei strahlendem Sonnenschein, denn auch das Wetter ließ uns nicht im Stich, und danach setzten wir uns noch etwas an den Rhein. Um 15.00 Uhr hieß es: „Auf Wiedersehen Boppard!“. Witten erreichten wir dann glücklich und zufrieden um 18.30 Uhr. Rundum war es eine sehr lustige Fahrt, welche wir unbedingt wiederholen wollen. Auch noch einmal vielen Dank an Anna und Streusel, die uns dieses tolle Wochenende ermööglicht haben.

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