Titel?

SoLa '07
Ommen
23.7.-2.8.2007

 
. : Wochenende, 21./22.7.'07 Pfadi-Radtour: .
Am Samstagmorgen um 8:00 Uhr traf sich ein Teil der Gruppe vor dem Gemeindehaus. Nach diversen Vorbereitungen und einem Reisesegen von Agaath fuhren wir los. Auf dem Weg zum Bahnhof stieß noch Tobi zu uns, und Janna wartete schon am Bahnhof. Trotz verschiedener Probleme wie z.B. verpasster Züge oder unfreundlicher Bahnmitarbeiter kamen wir gegen 11:00 Uhr in Haltern an. Wir orientierten uns und fuhren heiter ins Ungewisse. Nach anfänglichen Pfadfindungsschwierigkeiten aßen wir nach 4 1/2 Stunden Fahrt unser Mittagessen. Wir fuhren auf gut befestigten Radwegen durch Feld und Wiesen und kamen um 19:00 Uhr in einem luxuriösen Gemeindehaus an. Gegen 20:30 Uhr aßen wir zu Abend und gingen früh zu Bett.
Für die zweite Etappe der Pfaditour stärkten wir uns am frühen Morgen mit Fünf-Sterne-Brötchen aus der örtlichen Fünf-Sterne-Bäckerei. Mit der beruhigenden Vorstellung, an diesem Tag nur gemütliche 40 Kilometerchen zurücklegen zu wollen, schwangen wir uns erneut auf unsere Fahrräder. Um 13:00 Uhr erreichten wir unser geplantes Ziel. Ob der frühen Uhrzeit entschlossen wir uns, bis zum späten Nachmittag zu fahren. Gegen 19:00 Uhr machten wir eine kurze Rast und hielten Kriegsrat! Wir entschlossen uns einstimmig, weiterzufahren und zu versuchen, den Zeltplatz zu erreichen. Irgendwann, nachdem uns das Kilometerzählen langweilig geworden war, erreichten wir den Zeltplatz und wurden von den schon anwesenden (vorausgefahrenen), wenn auch überraschten Leitern freundlich empfangen! Erschöpft aßen wir etwas und gingen dann unter einer aufgehangenen Plane schlafen. In der Nacht war es dann richtig schön kalt!!! Trotzdem war es total toll!
Die Pfadis
 
. : Montag, 23.7.'07 : .
7:30 Uhr morgens: fast alle Leiter sind schon am Gemeindehaus eingetroffen, der Rest der Runde trudelte bis 8 Uhr schließlich ein. Bis auf die vorangefahrene Pfadigruppe waren um wenig später auch alle Teilnehmer anwesend, der Bus "bereicherte" die Gemeinschaft dann gegen 9 Uhr. Der kleine Autoanhänger hinter dem Bus machte sich zwar ganz possierlich, war aber selbstverständlich mit unserem Gepäck vollkommen überlastet und so mussten wir auf die Ankunft eines größeren Hängers warten, sodass wir gegen 10:30 Uhr endlich aufbrechen konnten (besonders zu erwähnen ist hierbei die lockere Reaktion des Busfahrers, der sich zwar über Menge und — teilweise — Inhalt unseres Gepäckes wunderte, aber alles sehr gefasst nahm und keineswegs ungeduldig o.Ä. wurde — alles schon erlebt). Nach genau 3 Stunden Fahrt mit kurzer Pause erreichten wir den Zeltplatz "Eerde" in Ommen und konnten mit dem Aufbau der Zelte beginnen. Als diese schließlich standen, setzte dann auch der erste, aber bei weitem nicht letzte Schauer dieses Sommerlagers ein und die Jurte musste im Regen errichtet werden. Dass der Regen bis in die Nacht andauerte, trübte unsere durchweg gute Grundstimmung letztendlich doch ein wenig. Trotzdem fanden die Reflexionspunkte auf den Pappstreifen in den einzelnen Gruppen (wie auch im gesamten Sommerlager) größtenteils im ersten Drittel ihren Platz. Nach dem von den Eltern spendierten Buffet zerstreuten sich dann die meisten und "bemannten" ihre Schlafsäcke, die einen früher, die anderen später.
Florian A.
 
. : Dienstag, 24.7.'07 : .
In der Nacht wurden wir durch die Leiter und die Mädchen — deren Zeltplane undicht und auf deren Schlafsäcke ein paar Millimeter Wasser durchgetröpfelt war — in einem höchst interessanten Gespräch gestört. Nachdem wir unser Schlafzeug geschultert und uns beschwert hatten (Anmerkung Michaela: Soweit ich mich erinnere, haben Klaas und ich das getragen ;-)), sind wir total "hilfsbereit ins andere Jungenzelt umgezogen. Es regnete die ganze Nacht total dolle durch. Deswegen konnten wir unser Gespräch in Ruhe fortsetzen. Nachdem wir morgens aufgewacht waren – nach—nur drei Stunden Schlaf —, mussten wir mut Oskar in der Küche schuften, um den anderen ein köstliches Mahl zuzubereiten, die es aber nicht würdigten, indem sie zu spät aufstanden. Vormittags gabs Lagerbauten, es hat sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel Holz gesammelt und geschleppt. Danach waren wir kaputt und trotzdem haben wir in der Küche für die anderen das Mittagessen bereitet (Nudeln Bolognese). Wir hatten uns alle auf das Geländespiel vorbereitet und gefreut, bis die Leiter uns sagten, dass das Geländespiele verlegt werden musste — wegen Wetter. Als wir später auf Toilette gehen mussten — in der Freizeit, die uns zugeteilt wurde (Anmerkung am Lagerfeuer: "von den überaus tollen, netten, hilfsbereiten, kompetenten, fürsorglichen, ... Leitern") —, merkten wir, dass die Klos überschwemmt und verstopft waren. Es stank volle Lotte. Daher mussten wir in den Wald gehen. Die haben die Scheiße da rausgeholt und -geschaufelt. Das war abartig.
Als wir zum Kiosk gingen, der von Linda und Simon (dem glücklichen Ehepärchen) geleitet wurde, gabs Schnucka. Danach hatten wir Nachtwache bis jetzt. Gleich gehen wir schlafen. Es ist 23:00 Uhr.
Vinzi, Jonas, Lukas
 
. : Mittwoch, 25.7.'07 : .
Nach einer ruhigen Nacht wurden wir morgens hart geweckt. Danach war Morgenrunde und anschließend das leckere Frühstück (von den Pfadis). Dann war also Programm angesagt, heute waren die Workshops dran, sie waren: Feuer, Knoten, Natur/Essen, Orientierung/Wetter, Pfadfindergeschichte und Unterschlüpfe Bauen (sie haben alle Spaß gemacht). Nach einem köstlichen kalten Buffet mussten sich die Wölfis von den Leitern auf Zecken filzen lassen, danach gings ab unter die arschkalte Dusche!
Nach der Pause ging es mit den Workshops weiter. Dazwischen gab es dann ein Gruppenfoto vom gesamten Stamm im Sommerlager. Nun kam die Reflexion in den einzelnen Gruppen an die Reihe, da wir mit den Workshops fertig waren. Nach der Abendrunde und einem gelungenen warmen Abendessen trällerten wir noch ein paar Lieder. Jetzt sitzen wir hier in der Nachtwache um 1:32 Uhr ums Lagerfeuer rum und schreiben diesen Artikel. Fertig.
Sina, Ronja, Cara, Miriam, Katharina
 
. : Donnerstag, 26.7.'07 : .
Nachdem wir von Lärm aus unseren Träumen gerissen wurden, gab es erstmal ein leckeres und stärkendes Frühstück. Dann wurden die Rucksäcke für den Ausflug zur Spielwiese (für den Sporttag) gepackt. Unterwegs fiel der Volleyball in einen Teich voller Entengrütze. Die Strömung vom Wind und ein Stock beförderten ihn wieder ans Ufer. Als wir am Fluss angekommen waren, sprangen wir erst mal ins kalte Wasser. Dann wurde ein Schlauchboot aufgepumpt, mit dem wir dann spielen durften. Klaas, der Bösewicht, hat uns immer vom Boot geschmissen. Die großen sind damit rumgepaddelt. Dann mussten wir uns in einer kurzen Pause aufwärmen. Es wurde auch Fußball oder Baseball gespielt. Als Anna Joshi sauber machen wollte, rutschte sie im Matsch aus und fiel in Anziehsachen ins Wasser. Kurz danach knickte die arme Sina in einem Schlammloch um. Um halb zwei kamen Oskar und Katrin endlich mit dem Essen. Leider fing es dann an zu regnen und wir stellten uns alle unter einen großen Baum, der uns vor dem Regen schützte. Auf dem Rückweg ließ der Regen wieder nach. Als wir zurück waren, durften wir noch frei spielen und Postkarten basteln (aus dem Gruppenfoto von gestern). Danach gab es super leckeres Abendessen (Bratkartoffeln, Rührei und Salat, anschließend Vla). Die anschließende Abendrunde war sehr schön. Jetzt um 22:50 Uhr sitzen wir hier bei Gewitter am Feuer, während das Wasser steigt. Die Jurte ist schon zusammengebrochen, aber glücklicherweise sind die Zelte noch dicht.
Wölfi-Mädels
 
. : Freitag, 27.7.'07 : .
Morgens sind wir von der schönen Trillerpfeife geweckt worden. Um zirka 9:00 Uhr gab es Frühstück. Alle freuten sich auf den Ausflug nach Zwolle, die nächste größere Stadt. Gegen 11 Uhr sind wir alle losgegangen zum Bahnhof von Ommen. Die Wölfis sind eher als die Größeren gefahren, da sie ihre Tickets als erste aus dem Automaten in Empfang nehmen durften. In Zwolle war es schön, denn man kam mal wieder unter Menschen und wir konnten uns etwas Kleines, Schönes kaufen. Um 16 Uhr fuhren die Wölfis zurück zum Lager und um 17:30 Uhr die Juffis. Eine halbe Stunde später fuhren die Pfadis mit den Rovern zurück mit Ausnahme mit drei Rovern, die noch etwas in Zwolle bleiben wollten. Der Rest der Roverrunde verbrachte den Rest des Abend in Ommen. Abends hatten wir alle viel Spaß am Feuer und dann fielen alle glücklich, müde und erschöpft auf ihre Isomatten. Dieser Tag war TOTAL TOLL!!! (Anmerkung der Redaktion: was sich auch auf den Reflexionsbögen bemerkbar macht J)
Pfadis
 
. : Samstag, 28.7.'07 : .
Heute durften alle auf Wunsch des Lagerparlamentes etwas länger — bis 9:00 Uhr — "ausschlafen". Um 13 Uhr ging das Programm dann los. Als erstes ein paar kürzere Spiele und dann das große: DAS CHAOSSPIEL!!! Es gab acht Gruppen, einen Spielplan, 50 Felder und 50 DIN-A4-Blätter mit Zahlen von eins bis 50 drauf und einem Begriff. Die Zettel wurden auf dem Zeltplatz und in dir Umgebung verteilt und jede Gruppe musste sich auf dem Spielfeld voranbewegen durch Würfeln. Henning hat zu manchen Gruppen gesagt: "Wer höher als ‚3 würfelt, bekommt für 30 Cent etwas aus dem Kiosk".. Das Pech war nur, der Würfel hatte nur die Zahlen eins bis drei. Nach zirka drei Stunden war das Spiel vorbei. Das "Lutscher-Team" hatte gewonnen. Alle waren froh, dass das Spiel vorbei war, denn es war viel zu lange und dadurch wurde es langweilig. Abends wurde dann gegrillt und ein schöner Gottesdienst von Agaath gehalten. Danach hat Katrin zirka sieben Stunden lang noch Gitarre gespielt (das ganze Liederbuch, 225 Lieder). Dann (bzw währenddessen) gingen alle supermüde ins Bett.
Pfadis

Heute war der "9-Uhr-Schlaftag". Henning, mein Superleiter (Anmerkung der Redaktion: Lindaaaa J))), und ich hatten die Tagesleitung. Morgenrunde — Frühstück gegen Viertel vor Zehn — danach Planung für den besonderen Tag "Halbzeit/Bergfest". Um 12:00 Uhr, als es von Agaath noch einen Mittagssnack gab, kam schon der Leo an. Gegen 12:45 Uhr kamen dann Max und Basti. Alle Kinder zeigten den Nachkömmlingen den Platz und das Klo. Gott sei Dank spielte nach dem Regenmorgen die Sonne wieder mit, sodass Michaela und ich das Chaosspiel vorbereiten konnten. Mit dem gewünschten Interesse (nicht wahr, Philipp und Philipp?) wurden Gruppen verteilt und nach zweieinhalb Stunden waren dann die Sieger bestimmt. Lutz (du bist im Lager der Held J) bekam Lutscher vom Kiosk, als Dank für die super Gruppenführung... "Lutscher for Lutscher". Die "jungen" Rover und Pfadis hätten eigentlich für ihr — nicht – vorbildhaftes Benehmen (ne — Philipp und Philipp?) für alle Leiter spülen müssen. Aber wir sind ja mal nicht so! Nach dem Spiel wurde der Kiosk aufgefahren... lecker lecker! Dann macht der Wortgottesdienst von Agaath in gemütlich-besinnlicher Runde allen Kindern Freude. Vor allem, da die gebastelte Sonne noch die letzten Sonnenstrahlen anzog. Abends gab es Grillen und Salate — herzlichen Dank an die Rovermädels für Schnippeln und Kochen; Oskar "Chief of the Kitchen" to you too. So — wat war noch? Singen am Lagerfeuer abends. Das ganze Liederbuch von vorne bis hinten. Man hörte nur am nächsten Morgen, dass der harte Leiterkern bis 5:00 Uhr das Buch durchgesungen haben soll. Davon kündeten auch Blasen an Katrins Gitarrenfingern und Heiserkeit (von der Müdigkeit mal abgesehen) — doch das gehört zum nächsten Tag.
Plautzi-Linda
 
. : Sonntag 29.7.'07 : .
Heute standen alle zu unterschiedlichen Zeiten auf, da man bis 12 Uhr ausschlafen konnte. Vom schönen Buffet durfte man sich anschließend eine Stärkung abholen. Nachdem Agaath, Esther und Daniel unseren Zeltplatz verlassen hatten, begab sich der größte Teil der Gruppe zu einem nahe gelegenen Schwimmbad. Während die Pfadis bei wankelmütigem Wetter ihr Floß bauten, vergnügte sich der Rest im Wasser und unter einer warmen Dusche (Anmerkung der Redaktion: nur ein kleiner Teil ;)). Gegen 18 Uhr vereinten sich die beiden Gruppen auf dem Zeltplatz und freuten sich auf das Chili con Carne, welches kurze Zeit später serviert wurde. Anschließend tagte das Lagerparlament und kurz darauf trafen sich wieder die Pfadis, um noch für einige Stunden an ihrem Floß weiterzubasteln.
Pfadis
 
. : Montag, 30.7.'07 und Dienstag, 31.7.'07 – Haijk der Rover : .
"In 30 Minuten fährt das Rovertaxi" — sieben Zeitminuten später: "in 15 Minuten fährt das Rovertaxi" — nach drei weiteren Zeitminuten: "das Rovertaxi ist bereits abgefahren", sagte Simon mit einem provokanten Grinsen. Er machte sich einen Spaß daraus, uns durch die Ansage der verbleibenden Zeit im Minutentakt beim Packen unserer Taschen unter Druck zu setzen, was dazu führte, dass wir zirka sieben Packungen Tigerbrot im Küchenzelt vergaßen. Das Ziel unseres Haijks bestand darin, dass sich die in zwei Gruppen geteilte Rovergruppe abends an einer von Simon willkürlich ausgewählten Sanddüne treffen sollte. Gruppe Eins, bestehend aus Angi, Annette, Bene, Chris, Flo und Henning, die eine 30-km-Strecke hinter sich brachten, und Gruppe Zwei, bestehend aus Anja, Lutz und Philipp, die eine 20-km-Strecke hinter sich brachten (für die ursprünglich eine 15-km-Strecke eingeplant war) und nach einer gemeinsamen Übernachtung zusammen "nach Hause" gehen sollten.
Nachdem wir mit verbundenen Augen an einem Punkt außerhalb der uns vorhandenen Karte ausgesetzt worden waren, wanderten wir völlig orientierungslos los. Dank Benes, Anjas und Philipps Kartenlesekunst fanden die beiden Gruppen fast ohne Probleme nach zirka sieben bis acht Stunden Wanderung die von Simon zum Treff- und Schlafpunkt ausgesuchte Düne, die sich als eine mit Stacheldraht eingezäunte und naturgeschützte Heidelandschaft herausstellte, sodass es uns erst nach mehreren Telefonaten gelang, unsere gegenseitigen Aufenthaltsorte herauszufinden und einen neuen Treffpunkt zu bestimmen. Zwischendurch traf die 30-km-Gruppe auf eine halb verhungerte Pfadfindergruppe aus Braunschweig, die schon zwei Wochen unterwegs war und denen wir aus Mitleid und Respekt vor ihrer Leistung den Großteil unseres (Obst-)Essensvorrates schenkten. Auf dem Weg "liehen" sich die anderen diverse Nahrungsmittel von heimischen Bauern. Als wir auf einem Parkplatz endlich alle aufeinandertrafen, führten wir eine Diskussion, ob wir im Wald oder auf einem naheliegenden Campingplatz übernachten sollten. Noch vor Einbruch der Dunkelheit fanden wir noch einen guten Platz neben einem Maisfeld. Beim Gulaschessen auf dem Waldboden packte Flo sein Thermokissen aus -.-, was ihn auf der Liste für die Medaille "Etepetete" ganz nach oben katapultierte. Bei der Hühnersuppe, unserer Vorspeise, demonstrierte uns Philipp außerdem, wie man Suppe mit der Gabel ist ;). Da Gruppe Eins fast das ganze Brot schon auf der Wanderung aufgegessen hatte und Gruppe Zwei auf Grund falscher Planung erst gar keins eingepackt hatte, teilte Chris die letzten neun übrig gebliebenen Brotscheiben (von vier Tigerbroten!!!) genau auf und achtete äußerst gründlich darauf, wer seinen Anteil schon verzehrt hatte und wer noch nicht.
Nach einer schönen* Nacht (mit Mücken und Holz unter dem Rücken, aber à Dont worry, be happy) wachten wir am nächsten Morgen mit schönstem Sonnenschein in unsere Gesichter auf, wobei die ersten Frühaufsteher schon einmal zum Zeltplatz vorwanderten und die Bequemeren (Anmerkung von Flo: die Fauleren; Anmerkung von Chris: die Intelligenteren, da wir ohne Gepäck gelaufen sind) erst nach einer Zeit des Sonnenbadens nachzogen. Auf Grund körperlicher Beschwerden unseres menschlichen Sonnenscheins Anni mussten wir unserer holden weiblichen Begleitung, Annette und Anja, eine Taxifahrt vom Notgroschen zurück zum Lager spendieren. Henning, Bene und Chris liefen den Rückweg ohne Gepäck, da es vom Taxi mitgenommen wurde, und dadurch sehr schnell und ungewohnt entspannt. Am Camp genossen alle erst einmal ein wirkliches WC und eine unwirkliche Dusche, wenn man das, was notgedrungen zusammengezimmert worden war, als Dusche bezeichnen konnte. Danach wurde selbstverständlich das Brotdefizit nachgeholt
Anja, Annette, Bene N.
 
. : Montag, 30.7.'07 und Dienstag, 31.7.'07 – Haijk der Pfadis : .
Nach Vollendung des Meisterwerks stießen wir das Floß ins Wasser. Da wir sehr schlecht Fahrt machten, mussten zwei unserer Leute (Janna, Tobi) ans Ufer, um das Floß mit einem Tau zu ziehen. Dies brachte die Schwierigkeit mit sich, das Seil durch den Uferbewuchs zu zerren. Dabei wurde ein kleinerer Baum gefällt.
Nach vier Stunden machten wir die erste Pause auf einer Kuhweide, welche zu dem Zeitpunkt kuhlos war. Blöderweise konnte man den Ablegeplatz immer noch sehen. Dies senkte zwar die Moral, aber Essen kann Wunder wirken. Auf der weiteren Floßfahrt gingen uns öfters die Pöller zum Staken verloren, was den Schwimmeinsatz von Franzi, Bene und Philipp forderte. Nach einiger Zeit trafen wir auf Katrins Juffi-Gruppe, mit welcher wir unser Lager errichteten. Während die anderen aufbauten bzw. im Schlafsack lagen, fuhren Janna, Franziska und Katrin mit einem Kanu zum Lagerplatz, um uns mit Schokolade zu versorgen. Dies beanspruchte nur 20 Minuten. Als Bene versuchte, den zweiten Gas-kocher anzuzünden, fingen seine Hände und der Waldboden Feuer. Zum Glück konnten die Flammen gelöscht werden und bis auf einen Schock kam keiner zu Schaden. Nach dem stärkenden Abendessen verlief der Rest des Tages recht ereignislos. In der Nacht besuchten uns einige Leiter, um uns einen Streich zu spielen, da Katrin den Standpunkt unseres Lagers preisgab.
Am nächsten Morgen entfernten wir die Absperrbänder der Leiter und setzten das Floß wieder ins Wasser. Wir frühstückten noch mit den Juffis und luden anschließend unsere Sachen aufs Floß. Für die Rückfahrt mit dem Strom brauchten wir nur eine Dreiviertelstunde. Auf dem Zeltplatz angekommen, freute sich jeder auf die schöne (kalte) Dusche.
Pfadis
 
. : Montag, 30.7.'07 und Dienstag, 31.7.'07 – Haijk der Juffis : .
Am Montag wurden wir gegen 8:15 Uhr geweckt. Nach einem schmackhaften Frühstück packten wir unsere Sachen für den Haijk. Nach einer „kleineren“ Verspätung gingen wir um zirka 11:30 zur Spielwiese. Dort beluden wir unsere Kanus und starteten flussaufwärts. Mittags fuhren wir an einer Pferdewiese vorbei und beschlossen, dort Rast zu machen. Als es anfing zu regnen, bedeckten wir die Kanus mit Planen und brachten uns selbst ins Trockene. Nachdem der Regen nachgelassen hatte, fuhren wir weiter. Nach einiger Zeit standen wir vor einem Problem. Wir konnten nicht weiter!!! Denn eine große Staumauer breitete sich vor uns aus, durch die wir nicht durchfahren konnten. Da es nicht weiterging, mussten wir wohl oder übel umkehren. Als wir an unserem Mittagsrastplatz vorbeikamen, trafen wir auf die Pfadis mit ihrem Floß und beschlossen, mit ihnen unser Lager aufzuschlagen. Als wir den Hügel neben dem Fluss überschritten hatten, entdeckten wir eine eingezäunte Gruppe von Bäumen und einigten uns darauf, dort zu campieren. Danach gab es Nudeln mit Tomatensoße. Da wir uns Chips eingepackt hatten, aßen wir sie nach dem Abendessen, spielten noch ein paar Spiele und schliefen nacheinander ein. Am nächsten Morgen fanden wir unsere Sachen zusammengebunden an unserem Fußende vor. Später erfuhren wir, dass Simon, Klaas, Oskar und Streusel uns einen kleinen Besuch ab-gestattet hatten. Nach einem ausgiebigen Frühstück packten wir unsere Sachen ein und fuhren los. Einige Paddelzeit später kamen wir an unserem Flussufer an und packten die Sachen auf einen kleinen Karren, brachten diesen ins Aufenthaltszelt und fuhren weiter. An der Spielwiese wieder angekommen zogen wir uns eine Pommes rein. Danach fuhren wir wieder weiter und hielten in einem abgelegenen Teil des Flusses zum Baden an. Später trafen wir auf drei Holländer, die uns fragten, ob wir etwas zu trinken für sie hätten. Um sie zu ärgern, tranken wir ihnen etwas vor und fuhren lachend davon. Zurück an der Spielwiese trafen wir die Holländer wieder. Sie riefen uns zu: "Hallo Freunde!"
Juffis
 
. : Dienstag, 31.7.'07 : .
Nachdem alle Gruppen sich nach und nach wieder auf dem Platz eingefunden hatten, gab es kein weiteres großes Programm mehr an diesem Abend. Die Leiter bereiteten nun eine Ladung Wasserbomben vor für ein Spiel der Wölfis vor, die in der Zwischenzeit dem Floß der Pfadis einen kurzen Besuch abstatteten (hierbei wurden schon die Ersten nass — dass das Wasser aus dem Hahn, mit dem die Bomben gefüllt wurden, nicht wirklich nach Zwiebeln roch, wurde auch den letzten Neugierigen klar, nachdem sie ihren Kopf in ausreichend geringe Distanz zu den noch nicht ganz zugeknoteten Wasserbomben der unschuldig dreinblickenden Leiter gebracht hatten). Das "Spiel" geriet jedoch schon nach kurzer Zeit zu einer bombastischen Wasserschlacht auf dem ganzen Zeltplatz, in die jeder, der sich in der Nähe befand, involviert wurde, und nach der kaum ein Körper noch ein trockenes Plätzchen aufwies.
In Anbetracht der nur sehr kurzen nun folgenden Nacht — wir mussten um 3:00 Uhr aufstehen — legten sich viele schon sehr zeitig zu Bett; nur die Hartgesottensten unter uns sahen keinen Sinn mehr darin, sich für drei, zwei oder gar nur eine Stunde hinzulegen, und erklärten sich bereit, den Weckdienst am folgenden Morgen zu übernehmen.
Henning
 
. : Mittwoch, 1.8.'04 : .
2:45 Abends, Zeltplatz Wespenlust, Holland.
Die Pfadis werden nacheinander unsanft aus ihren Träumen gerissen. Nach ein paar Minuten sind alle auf den Beinen und Wärmen sich am Feuer. Es ist sehr kalt, aber langsam merkt man wie sich der Himmel erhellt. Nach einer kurzen Aufklärung über den Scoutings-Sunrise Tag sind wir gezwungen, unserer Bestimmung zu folgen, und machen uns auf den Weg zum Aussichtsturm. Mit nicht sehr erfreulicher Laune über den wenigen Schlaf, den die Größeren hatten, und über das schlechte Wetter erreichen wir nach einer kurzen Zeit den Aussichtsturm. Die kleinen Wölfis dürfen zuerst nicht auf die Spitze, die Größeren jedoch beginnen, sich sofort oben zu sammeln.
Und da sehen wir es, einen leuchtenden Horizont, in ein schimmerndes Rot getaucht. Aber auf der anderen Seite ist es dunkle Nacht und von oben glitzern die Sterne und leuchtet der Mond. Ein kleines Lichtlein funkt uns vom Horizont zu. Einige sagen, es wäre die Sonne, andere behaupten, es wäre einfach ein Stahlwerk. Naja, nach einigen Minuten, in denen wir eigentlich hofften, die Sonne käme, um uns zu wärmen, müssen wir enttäuscht feststellen, dass es wirklich nur ein Stahlwerk ist.

4:28, Auf dem Aussichtsturm, immer noch Holland.
Die Leute unten werden immer unruhiger und jeder fragt sich, warum die Sonne nicht kommen will. Nach Annas Auffassung soll sie um 4:28 aufgehen. Aber nein, der Himmel wird nur im Osten heller und im Westen scheint immer noch fröhlich der Mond. Oben beginnen die Leute, sich hinzusetzen, und versuchen, sich irgendwie warm zuhalten. Das beste Beispiel voran geben natürlich unser Dreamteam Angi und Chris. Allmählich kommen auch ein paar Kleinere zu uns vorgestoßen, aber leider müssen sie enttäuscht feststellen, dass oben nicht mehr los ist als unten.
Dazu kommt noch, dass der Hunger langsam an uns nagt. Ein paar soziale Pfadfinder gehen nach unten und besorgen eine Kleinigkeit zu essen. In ein paar Ecken wird noch geredet, die anderen versuchen zu schlafen oder essen etwas. Aber eigentlich hat keiner mehr sonderlich Lust hier zu sitzen.

5:00, noch immer auf dem blöden Turm, das muss ich wohl nicht mehr sagen.
Keiner hat mehr so richtig Lust auf dem Turm zu hocken und allmählichen gehen wir runter. Unten gibt es wieder eine Kleinigkeit zu naschen und — leider kalten — Kakao. Nach ein paar vergangenen Minuten merken wir, dass genau dann, als wir runter gehen, die Sonne aufgeht. Zu erschöpft um sich darüber zu ärgern, stellten wir uns in einen Kreis, um alle unser Pfadfinderversprechen zu erneuern, der eigentliche Sinn des Scoutings-Sunrise-Tag, denn genau vor 100 Jahren wurde die Pfadfinderschaft gegründet und es gab das erste Sommerlager. Daraufhin singen wir das Pfadfinderlied und beginnen mal wieder zu essen. Ein paar Minuten später gehen wir zurück zu unserem Zeltplatz. Allerdings gibt es da keinerlei Pause, wir können nur schnell ins Klohaus flitzen, uns aufpeppen und dann (Anmerkung der Redaktion: Kleiner Zeitsprung, hervorgerufen durch das Einnicken des Autoren, passiert ;)) gibt es direkt eine Abstimmung.

Mittags, endlich am Zeltplatz, mal wieder Holland.
Es geht um ein anstehendes Geländespiel, die Kleinen sind natürlich alle dafür, aber die Größeren sind alle so kaputt und protestieren und wollen ein paar Minuten Schlaf haben. Aber daraus wird wiederum nichts, denn wir müssen unsere ganzen Lagerbauten abbauen; da wir schon vorgeschwächt waren, dauert die Arbeit ziemlich lange. Daraufhin werden dann die Pfadi-, Rover- und Juffi-Zelte abgebaut. Denn es ist der letzte Tag und somit fällt am nächsten morgen viel Stress weg. Der ganze Tag ist eigentlich einfach nur Geschufte, alles muss weggeräumt werden, der Platz muss saubergemacht werden und alles muss für die Abreise fertiggemacht werden.
Später in der Abendrunde werden dann noch die Medaillen verteilt, dazu gibts es natürlich eine separate Liste (hoffe ich mal).

Der Abend, Am Feuer, Holland.
So vergehen die Stunden, am späten Abend schlafen dann schon fast 70% aller Pfadfinder, nur ein paar tapfere Recken, darunter natürlich meine Wenigkeit, sind noch auf den Beinen und sitzen am Lagerfeuer. Dort vernichten wir dann Unmengen Stockbrot und Chips und all anderes Zeug, was wir noch finden können. Es ist ein ruhiger Abend, obwohl es der letzte Abend ist, denn in der Nacht geschehen immer mysteriöse Dinge. In dieser Nacht kommt es nur zu ein paar Fotos, in denen Lutscha in einer Dusche mit Bierflaschen sitzt, ansonsten gibt es nicht Spannendes. Und nach einiger Zeit gehen auch die Letzten schlafen.
Somit endet ein ziemlich anstrengender, letzter Tag.

Ich möchte betonen, dass beim Schreiben dieses Berichtes keinerlei Tiere verletzt wurden...
Und Kinder, macht das bitte nicht zu Hause nach!
Sami

Als besondere Aktionen an diesem Tag — vor 100 Jahren wurden die Pfadfinder von Robert Baden-Powell gegründet — war geplant, dass wir uns in aller Herrgottsfrühe erheben wollten, um auf einem Turm in einem nahen Waldstück bei Sonnenaufgang das Pfadfinderversprechen zu erneuern. Diese weltweit stattfindende Aktion fand unter dem Titel "Scouting's Sunrise" statt.
Nachdem sich um zirka 3:30 Uhr auch die letzten verschlafenen und durchfrorenen Gesichter vor dem Lagerfeuer eingefunden hatten und von Katrin noch einmal kurz einen Überblick über das nun folgende Geschehen erhalten hatten, setzte sich unser Tross in Bewegung in Richtung Turm. Dort angekommen, verteilten wir uns alle auf die drei Etagen des Turmes, von denen die höchste 25 m über dem Boden lag, und harrten der Dinge, die da kommen sollten (aus vermeintlich zuverlässiger Quelle hatten wir erfahren, dass die Sonne um 4:28 Uhr ihr Antlitz erblicken lassen wollte). Ein heller Punkt in östlicher Richtung am Horizont entpuppte sich nach eingängigem Studium jedoch nicht als Sonne, sondern Hochofen o.Ä., sodass Warten angesagt war, was besonders die von uns störte, die sich ganz oben befanden, da hier ein eisiger Wind wehte. Als um 5:30 Uhr immer noch kein Stück Sonne zu sehen war, versammelten wir uns am Boden und erneuerten unser Pfadfinderversprechen nach einem kurzen Exkurs zum Thema Pfadfindergesetz. Die Strafe für diese Ungeduld folgte auf dem Fuß, denn als wir anschließend den Turm wieder bestiegen, befand sich die Sonne schon ein ganzes Stück über dem Horizont. Nach einer kurzen Stärkung vor Ort begaben wir uns teils ernüchtert von der Erfahrung, dass die Sonne uns ein Schnippchen geschlagen hatte, vor allem aber müde wieder in Richtung Zeltplatz.
Auf diesem erwartete uns um 8:00 Uhr (die Zwischenzeit benutzten einige, um das Schlafdefizit zumindest in Ansätzen auszukurieren) ein kurzer Festakt mit anderen Pfadfindern, die sich auf dem Zeltplatz befanden, dem Camp Staff und einigen Ehemaligen von Dort. Von den Ansprachen verstanden die wenigstens von uns mehr als einzelne Wort- bzw. Satzfetzen, da alles sämtlich auf niederländisch gesprochen wurde. Im Anschluss folgte ein gemütliches Beisammensitzen mit den anderen, wobei vom Staff vorbereitete Brötchen und Getränke verteilt wurden. Für den Rest des Tages wurde trotz des guten Wetters kein großes Programm mehr durchgeführt: Während die Wölflinge sich nach dem Frühstück in ihre Zelte begeben und sich etwas erholen durften, waren die älteren Gruppen damit beschäftigt, schon einmal ihre Zelte abzubauen, um diese Zeit am Abreisetag einzusparen (geschlafen wurde entweder im Gemeinschaftszelt oder unter der Jurte). Auch das eigentlich für den Nachmittag angesetzte Geländespiel wurde abgeblasen, da sich auf Grund der kurzen Nacht kaum jemand der Generation 14+ in der Lage befand (oder dies zumindest vorgab), großartig über den Platz zu hetzen und Spielspaß zu vermitteln. Während die Wölflinge noch ein paar Gemeinschaftsspiele unternahmen, begab sich ein Großteil der anderen abermals an das Unternehmen "Schlafdefizit Ausgleichen".
Am Abend gab es dann den letzten großen Programmpunkt dieses Lagers: das traditionelle Verleihen der Lager-Medaillen. Insgesamt wurden die folgenden 14 Kategorien geehrt:
  • Lagerbläher (Lutz)
  • Maxi Musterscout (Henning)
  • Master of Disaster (Sina)
  • Dreamteam (offiziell Angi & Chris, wurde aber ehrenhalber weitergegeben an Jonas & Joshua)
  • Lagermimose (Flo A)
  • Langschläfer (Bene N)
  • Drückeberger (Philipp N)
  • Lagermama (Philipp K)
  • Lagerpapa (Sami)
  • Schmutzfink (Victor alias Pinske II)
  • Lagerdiva (Eva)
  • Weltbester Kloputzer (Tim)
  • Gierschlund (Linda)
  • Frisur 2007 (Flo N)
Im Anschluss an die Verleihung wurde der obligatorische Bollerwagen voller Anziehsachen an ihre größtenteils überraschend ausschauenden Besitzer zurückgegeben ("Ach... da ist ja mein Pulli, komisch, wie kommt der denn dahin"); die standardmäßig übrig gebliebenen Einzelstück-Socken fielen dem Lagerfeuer zum Opfer. Der Tag klang schließlich aus mit etwas Singen, wobei jeder sich Stockbrot über dem Feuer zubereiten durfte.
Henning
 
. : Donnerstag, 2.8.'07 : .
Die letzte Nacht schlug man sich auf unterschiedliche Weise um die Ohren: Während manche den Fehler anderer, am Feuer einfach so einzuschlafen, böswillig ausnutzten und Schabernack mit ihnen trieben, zogen noch andere ein weiteres Mal los in Richtung Turm, um den Sonnenaufgang diesmal nicht zu verpassen.
Wie bereits im letzten Jahr war es schließlich auch in diesem Jahr Leos Aufgabe, den Stamm am Abreisetag um 7:00 Uhr morgens auf seine eigene, fachspezifische Weise zu wecken, was er natürlich auch bereitwillig durchführte: mit seiner Trompete. Dass er sich dabei nicht nur Freunde machte (hätten Pantoffeln in greifbarer Nähe der Schläfer gelegen, wären sie wohl aus mehreren Seiten in seine Richtung geflogen), schien ihm aber wenig auszumachen; jedenfalls waren alle wach, auch wenn es noch bis gegen 8:30 Uhr dauerte, bis sich auch die Letzten aus ihren Schlafsäcken erhoben hatten. Der weitere Abbau ging relativ unspektakulär von Statten, da mit Ausnahme der älteren Wölfi-Jungs, die partout einen anderen Grund parat hatten, um sich vor Arbeit zu drücken, ihre Zelte zügig eintüteten.
Schließlich waren alle Zelte abgebaut und alles Weitere in diversen Kisten und Boxen verstaut, sodass wir nur noch auf unseren Bus zu warten hatten, mit dem der gleiche lockere Busfahrer wie auf der Hinfahrt gegen 11:30 Uhr eintraf. Nach einer weiteren Stunde Packen konnten wir schließlich losfahren; wie auf der Hinreise dauerte unsere Fahrt knapp über drei Stunden mit einer kleinen Pause, sodass wir gegen 15:50 Uhr in Witten eintrafen und die meisten wieder von ihren Eltern in die Arme genommen werden konnten.
Henning
 
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